Eine abgeschlossene elektrische Betriebsstätte ist ein Raum oder ein Ort, der ausschließlich zum Betrieb elektrischer Anlagen dient und unter Verschluss gehalten wird.

Gleichstrom/Wechselstrom

Da es keinen Bestandsschutz in der Elektrotechnik gibt, muss besonders bei Altanlagen die Gefährdungsbeurteilung stets beachtet und bei Bedarf angepasst werden. Hier sind Schutzziele gefordert, da die aktuellen Regeln der Technik beachtet werden müssen.

Arbeitsmittelbenutzungsverordnung

Der elektrotechnische Anlagenbetreiber (ANLB) trägt die Gesamtverantwortung für den sicheren Betrieb der elektrischen Anlagen oder Anlagenteile. Ohne eine entsprechende schriftliche Delegation von Rechten und Pflichten hat der Unternehmer bzw. Eigentümer die Rolle des elektrotechnischen Anlagenbetreibers (ANLB) inne. Die Verpflichtung kann auf andere Personen übertragen werden, hierfür sind eindeutige Beschreibungen der Schnittstellen unerlässlich.

Eine elektrische Anlage muss in regelmäßigen Zeitabständen geprüft werden. Die erste Anlagenprüfung die stattfindet, wird nach der DIN VDE 0100-600 ausgeführt.

Der Anlagenverantwortliche (ANLV) im elektrotechnischen Bereich ist eine Person, die beauftragt ist, während der Durchführung von Arbeiten die unmittelbare Verantwortung für den sicheren Betrieb der elektrischen Anlage bzw. der Anlagenteile zu tragen, die zur Arbeitsstelle gehören.

Begrenzter Bereich außerhalb der Gefahrenzone. Die Annäherungszone variiert je nach Spannungsebene.

Arbeiten an elektrischen Anlagen, deren spannungsfreier Zustand zur Vermeidung elektrischer Gefahren hergestellt und sichergestellt ist. Die Arbeitsmethode „Arbeiten im spannungsfreien Zustand“ muss unter Einhaltung der fünf Sicherheitsregeln angewendet werden.

Arbeiten unter Spannung (AuS) sind Tätigkeiten, bei der eine Person bewusst mit Körperteilen oder Werkzeugen, Ausrüstungen oder Vorrichtungen unter Spannung stehende Teile berührt oder in die Gefahrenzone gelangt. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Gruppen von Arbeiten unter Spannung (AuS).

Ein Arbeitgeber/Unternehmer trägt für seinen Betrieb die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten.

Nach DIN VDE 0105-100 gibt es 3 Arbeitsmethoden: Arbeiten unter Spannung, Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender Teile, Arbeiten im spannungsfreien Zustand.

Die Deutsche Verordnung enthält Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten einschließlich Baustellen

Der Arbeitsverantwortliche (AV) im elektrotechnischen Bereich ist eine Person, die beauftragt ist, die unmittelbare Verantwortung für die Durchführung der Arbeit zu tragen. Der Arbeitsverantwortliche (AV) muss vor etwaigen elektrotechnischen Arbeiten benannt

Nach erfolgreich bestandenem Lehrgang „Arbeiten unter Spannung“ wird ein Pass ausgestellt. Dieser „AuS-Pass“ bescheinigt den Besuch des Lehrganges, sowie die Qualifikation des Mitarbeiters für diese Arbeitsmethode.

Ein Außenleiter (meist Phase genannt) ist ein Leiter, der im normalen Betrieb unter Spannung steht und Strom führt.