GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG

Die Beurteilung von Arbeitsbedingungen ist seit 1996 durch das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG §§ 5, 6) vorgeschrieben.

Schulung am Schaltschrank
 

Nina Neis

Nina Neis, Bereich Consulting

Selina Hunger

Selina Hunger, Leitung Backoffice

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Arbeitgebererpflichten

Jeder Arbeitgeber muss entsprechend des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG §§ 5, 6) schriftliche Unterlagen vorlegen können, aus denen das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung mit den getroffenen Arbeitsschutzmaßnahmen sowie deren Wirksamkeitsüberprüfung ersichtlich sind.

Schriftliche Gefährdungsbeurteilungen

Schriftliche Gefährdungsbeurteilungen sind zwingend für eine sichere Durchführung von elektrotechnischen Arbeiten erforderlich. Basierend auf der Gefährdungsbeurteilung sind die arbeitsausführenden Personen mindestens jährlich zu unterweisen. Dabei müssen neben den vorherrschenden Restrisiken auch die festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen unterwiesen werden.

Unterweisungsgrundlage

Als Unterweisungsgrundlage dienen z. B. Arbeits- und Betriebsanweisungen mit Festlegungen zu

  • geeigneten Arbeitsverfahren
  • geeigneten Arbeitsschutzmitteln
  • geeigneter persönlicher Schutzausrüstung (PSA)
  • PSA gegen Störlichtbögen (PSAgS)

Unter anderem greifen Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV § 3) und Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV §§ 3-14) die Pflicht zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen jeweils erneut auf. Das bedeutet, dass jeder Arbeitgeber zusätzliche Dokumente mit wirksamen Arbeitsschutzmaßnahmen zur Erfüllung folgender Schutzziele vorhalten muss:

  • sichere Gestaltung von Arbeitsstätten (ArbStättV)
  • sichere Verwendung von Arbeitsmitteln (BetrSichV)

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  • Gefährdungsbeurteilungen für elektrotechnische Tätigkeiten
  • Gefährdungsbeurteilungen für Geräte, Maschinen und Anlagen (inklusive Prüffristenermittlung)
  • Arbeitsanweisungen für elektrotechnische Tätigkeiten
  • Betriebsanweisungen für elektrische Geräte, Maschinen und Anlagen

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