Die 5 Sicherheitsregeln müssen beachtet werden, um die Arbeitsmethode „Arbeiten im spannungsfreien Zustand“ gewährleisten zu können. Freischalten Der Arbeitsbereich ist komplett stromlos zu schalten. Die Arbeitsstelle ist allpolig spannungsfrei zu schalten  Gegen Wiedereinschalten sichern Es ist sicherzustellen, dass niemand die Anlage erneut unter Spannung setzen kann.  Spannungsfreiheit feststellen Um sich zu vergewisserrn, dass keine Gefahr […]

Eine abgeschlossene elektrische Betriebsstätte ist ein Raum oder ein Ort, der ausschließlich zum Betrieb elektrischer Anlagen dient und unter Verschluss gehalten wird.

Da es keinen Bestandsschutz in der Elektrotechnik gibt, muss besonders bei Altanlagen die Gefährdungsbeurteilung stets beachtet und bei Bedarf angepasst werden. Hier sind Schutzziele gefordert, da die aktuellen Regeln der Technik beachtet werden müssen.

Arbeitsmittelbenutzungsverordnung

Der elektrotechnische Anlagenbetreiber (ANLB) trägt die Gesamtverantwortung für den sicheren Betrieb der elektrischen Anlagen oder Anlagenteile. Ohne eine entsprechende schriftliche Delegation von Rechten und Pflichten hat der Unternehmer bzw. Eigentümer die Rolle des elektrotechnischen Anlagenbetreibers (ANLB) inne. Die Verpflichtung kann auf andere Personen übertragen werden, hierfür sind eindeutige Beschreibungen der Schnittstellen unerlässlich.

Der Anlagenverantwortliche (ANLV) im elektrotechnischen Bereich ist eine Person, die beauftragt ist, während der Durchführung von Arbeiten die unmittelbare Verantwortung für den sicheren Betrieb der elektrischen Anlage bzw. der Anlagenteile zu tragen, die zur Arbeitsstelle gehören.

Begrenzter Bereich außerhalb der Gefahrenzone. Die Annäherungszone variiert je nach Spannungsebene.

Arbeiten an elektrischen Anlagen, deren spannungsfreier Zustand zur Vermeidung elektrischer Gefahren hergestellt und sichergestellt ist. Die Arbeitsmethode „Arbeiten im spannungsfreien Zustand“ muss unter Einhaltung der fünf Sicherheitsregeln angewendet werden.

Arbeiten unter Spannung (AuS) sind Tätigkeiten, bei der eine Person bewusst mit Körperteilen oder Werkzeugen, Ausrüstungen oder Vorrichtungen unter Spannung stehende Teile berührt oder in die Gefahrenzone gelangt. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Gruppen von Arbeiten unter Spannung (AuS).

Ein Arbeitgeber/Unternehmer trägt für seinen Betrieb die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten.

Der Arbeitsverantwortliche (AV) im elektrotechnischen Bereich ist eine Person, die beauftragt ist, die unmittelbare Verantwortung für die Durchführung der Arbeit zu tragen. Der Arbeitsverantwortliche (AV) muss vor etwaigen elektrotechnischen Arbeiten benannt

Zum Abdecken können in Niederspannungsanlagen isolierende Tücher, Schläuche oder Formstücke mit entsprechender Zulassung (Kennzeichnung mit Isolator oder Doppeldreieck) verwendet werden. Sind besondere Schutzmittel anzubringen, ist hierfür entweder der spannungsfreie Zustand herzustellen oder es sind die Festlegungen für das „Arbeiten unter Spannung“ anzuwenden.

Der Betrieb elektrischer Anlagen umfasst alle Tätigkeiten, die erforderlich sind, damit eine elektrische Anlage fehlerfrei und sicher funktionieren kann.

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist die umfassende staatliche Regelung für die Verwendung von Arbeitsmitteln. Ihr Ziel ist es, die Sicherheit und den Schutz der Gesundheit der Beschäftigten bei der Verwendung von Arbeitsmitteln zu gewährleisten. Der Begriff der Arbeitsmittel ist in der Betriebssicherheitsverordnung sehr weit gefasst. Er umfasst alle Werkzeuge, Geräte, Maschinen oder Anlagen, die für die […]

BIM (Building Information Modeling) steht für eine Planungsmethode, die systematisch die digitale Erfassung aller relevanten Gebäudedaten nutzt.

Qualifizierung für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen

Auswahl und Betrieb von Stromerzeugern auf Bau- und Montagestellen

Hubkolben-Verbrennungsmotoren; Stromerzeugungsaggregate kleiner Leistung; Anforderung und Prüfung

Stromerzeugungsaggregate mit Hubkolben-Verbrennungsmotoren – Sicherheit. Zurückgezogen – Wurde ersetzt durch DIN EN ISO 8528-13

Hitzeschutzkleidung, Schutzkleidung für die Feuerwehr und zur Brandbekämpfung

Sicherheit von Maschinen – Elektrische Ausrüstung von Maschinen. VDE 0113-1.

Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen. VDE 0660-600

Medizinische elektrische Geräte – Wiederholungsprüfungen und Prüfungen nach Instandsetzung von medizinischen elektrischen Geräten. VDE 0751-1

ISO für International Organization for Standardization – diese Norm ist somit in Deutschland, in Europa und weltweit anerkannt.

Zertifizierung für den Servicestandard „Lerndienstleistungen für die Aus- und Weiterbildung – Grundlegende Anforderungen an Dienstleister“. Die MEBEDO Akademie verfügt als einer der wenigen Seminaranbieter im Bereich der Elektrosicherheit über die Zertifizierung nach DIN ISO 29990.

Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen zur Zertifizierung von QM-Systemen. MEBEDO Consulting verfügt über die Zertifizierung nach DIN ISO 9001. Sie ist der einzige Anbieter dessen Dienstleistung „Externe VEFK Übernahme“ auch nach DIN ISO 9001 zertifiziert ist.

Als elektrische Anlagen gelten Anlagen mit elektrischen Betriebsmitteln zur Erzeugung, Übertragung, Umwandlung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie. Dies schließt Energiequellen wie Batterien, Kondensatoren, Verteilungen und alle anderen Quellen gespeicherter elektrischer Energie ein. Den elektrischen Betriebsmitteln werden Werkzeuge, Ausrüstungen, Schutz- und Hilfsmittel, soweit an diese Anforderungen hinsichtlich der elektrischen Sicherheit gestellt werden, gleichgesetzt.

Eine Elektrofachkraft (EFK) ist eine Person, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung (Berufsausbildung/Studium im elektrotechnischen Bereich), Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen/Bestimmungen, die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) ist eine Person, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung in Theorie und Praxis, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der bei diesen Tätigkeiten zu beachtenden Bestimmungen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.

Eine Elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) ist, wer durch eine Elektrofachkraft (EFK) über die ihr übertragenen Aufgaben und die möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und erforderlichenfalls angelernt, sowie über die notwendigen Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen unterwiesen wurde.

Als elektrotechnischer Laie wird eine Person bezeichnet, die weder Elektrofachkraft (EFK) oder Elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) ist, noch über sonst eine elektrotechnische Qualifikation verfügt.

Grundsätzlich ist an Hochspannungsanlagen und auch an bestimmten Niederspannungsanlagen der Bereich der Arbeitsstelle zu erden und kurzzuschließen. Die Erdungs- und Kurzschließeinrichtung muss erst an der Erdungsanlage angeschlossen werden. Danach sind die zu erdenden aktiven Leiter anzuschließen. Der Rückbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Als Freischalten bezeichnet man das allseitige Ausschalten oder Abtrennen eines Betriebsmittels (z. B. Anlage) oder eines Stromkreises von anderen Betriebsmitteln oder Stromkreisen durch Trennstellen, die den zu erwartenden Spannungsunterschieden zwischen dem Betriebsmittel oder dem Stromkreis und anderen Stromkreisen standhalten können.

Bereich um unter Spannung stehender Teile, in dem beim Eindringen ohne Schutzmaßnahme der zur Vermeidung einer elektrischen Gefahr erforderliche Isolationspegel nicht sichergestellt ist. Die Gefahrenzone variiert je nach Spannungsebene.

Sämtliche Schaltgeräte, mit denen die jeweilige Arbeitsstelle unter Spannung gesetzt werden kann, sind gegen Wiedereinschalten zu sichern. Hilfsenergien, welche zum Schalten benötigt werden, müssen unwirksam gemacht werden.

Hochvolt ist ein Begriff aus der Fahrzeugtechnik für Systeme, welche mit Wechselspannungen über 30V bis 1kV, oder Gleichspannungen über 60V bis 1,5kV betrieben werden.

Umgangssprachlicher Kurzbegriff für die Isolationswiderstandsmessung. Eine Prüfung um den Zustand einer Isolation bewerten zu können.

Verschiedene Netzformen. Die Buchstaben beschreiben die verschiedenen Arten der Erdung. Der erste Buchstabe beschreibt die Erdverbindung der speisenden Stromquelle, der zweite Buchstabde beschreibt die Erdverbindung der Körper in der elektrischen Anlage.

Das Arbeitsschutzgesetz und die DGUV V1 schreiben eine jährliche Sicherheitsunterweisung der Mitarbeiter vor. Auch in der BetrSichV und der ArbStättV gibt es einen Verweis auf die Unterweisung der Mitarbeiter. Diese können Sie bei der MEBEDO Akademie besuchen. Zu den Seminarinformationen

LSV – Ladesäulenverordnung. Verordnung über technische Mindestanforderungen an den sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile.

Eine Sicherheitsbeleuchtung / Notbeleuchtung schaltet sich bei einem Stromausfall ein. Es ist gefordert, dass Menschen ihren momentanen Standort und das Gebäude in dem sie sich befinden ohne Panik und sicher verlassen können. Die Notbeleuchtung ist meist mit Piktogrammen für den Rettungsweg gekennzeichnet.

Prüfplatz ist eine räumlich begrenzte und gekennzeichnete Prüfanlage, in der in der Regel nur eine Person beschäftigt ist. Für das Errichten und Betreiben von Prüfplätzen wird die VDE 0104:2011-10 angewendet.

Eine Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss bei allen Arbeiten und Tätigkeiten verwendet werden, bei denen Verletzungen oder Gesundsbeeinträchtigungen stattfinden können. Dies kann in Form von einem Sichtschutz, einem Helm, Handschuhen, Sicherheitsschuhen, und vielem mehr erfolgen.

Die Betriebssicherheitsverordnung regelt die grundlegende Pflicht zur Dokumentation. Hierbei muss eine ausreichende Risikobeurteilung stattfinden. Über Gefährdungsbeurteilungen werden passende Schutzmaßnahmen abgeleitet. Die Dokumentation muss dabei regelkonform und transparent dargestellt werden.

Das Feststellen der Spannungsfreiheit, ist eine technische Maßnahme, die unmittelbar an oder so nah wie möglich an der Arbeitsstelle allpolig durchzuführen ist. Hierfür sind im Niederspannungsbereich zweipoliger Spannungsprüfer nach EN 61243-3 einzusetzen. Zweipolige Spannungsprüfer sollten mindestens der Kategorie CAT III entsprechen.

TRBS und BetrSichV bauen aufeinander auf

Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) konkretisieren die Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). TRBS werden für jeweils einen Anwendungsbereich formuliert. So erläutert die TRBS 1111 „Gefährdungsbeurteilung“ wie der Arbeitgeber die Anforderungen an eine Gefährdungsbeurteilung nach §3 BetrSichV erfüllen und die Ergebnisse angemessen dokumentieren kann TRBS 1201 „Prüfungen und Kontrollen von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen“ die Ermittlung und […]

siehe Arbeitgeber

Die verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) übernimmt die fachliche Leitung in einem Betrieb oder Betriebsteil im Bereich der Elektrotechnik in dem elektrotechnische Tätigkeiten verrichtet werden. Wird diese Rolle nicht vom Unternehmer selbst übernommen, hat er diese Aufgabe zu delegieren. Dies erfolgt im Allgemeinen in Form einer schriftlichen Bestellung. Die Anforderungen an eine verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) sind hoch und variieren je nach Komplexität des übertragenen Aufgabengebietes

Bei Induktiven oder Kapazitiven Verbrauchern entsteht Blindleistung, Wirkleistung und Scheinleistung. Die Wirkleistung ist die tatsächlich im Verbraucher umgewandelte Leistung und wird in Watt angegeben.

Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist die zur Prüfung befähigte Person (bP) eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung von Arbeitsmitteln verfügt.